Große Fensterfront

Das hätten wir beim Hausbau gerne vorher gewusst.

Große Fenster waren für uns ein echtes Highlight. Aber genau die Fläche, die für Licht und Aussicht sorgt, wird irgendwann zur größten Putzaufgabe.

Je schöner die Fenster, desto mehr fällt auf, wenn sie nicht sauber sind.

Und plötzlich waren wir uns nicht mehr sicher, ob wir uns das gut überlegt hatten.

Erst beim ersten Putzen haben wir gemerkt, wie viel Aufwand hinter einer großen Fensterfront steckt. Einige Dinge hätten wir gerne gewusst, bevor wir uns für solche Fenster entschieden haben.

Aber die Fenster waren nun einmal da. Also haben wir uns gefragt: Wie bekommt man große Fensterfronten eigentlich am einfachsten sauber?

Dafür haben wir drei verschiedene Lösungen ausprobiert – von der klassischen Handarbeit bis hin zu elektronischen Helfern.

Fensterfront mit Schlieren im Gegenlicht

5 Dinge, die wir über große Fenster gerne VOR dem Hausbau gewusst hätten

Große Flächen verzeihen keine Streifen
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Große Flächen verzeihen keine Streifen

Bei einem kleinen Fenster fällt eine Schliere kaum auf. Auf einer drei Meter breiten Glasfront sieht man sie sofort, besonders bei Sonnenschein.

„Schnell mal putzen“ gibt es bei diesen scheiben nicht
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„Schnell mal putzen“ gibt es bei diesen scheiben nicht

Eine Scheibe reinigen, abziehen, nachwischen. Dann die nächste. Und die nächste. Aus einer kleinen Aufgabe wird schnell ein halber Nachmittag.

Die Mitte ist einfach. Die Ecken sind es nicht.
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Die Mitte ist einfach. Die Ecken sind es nicht.

Ecken, Rahmen und Übergänge zwischen mehreren Fensterelementen sind genau die Stellen, die beim Putzen gerne übrig bleiben.

Dann kommt noch die Höhe dazu
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Dann kommt noch die Höhe dazu

Teleskopstange oder Leiter? Beides funktioniert. Beides macht das Putzen aber deutlich aufwendiger.

Und plötzlich ist die Sonne Ihr größter Gegner
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Und plötzlich ist die Sonne Ihr größter Gegner

Bei großen Flächen kann das Wasser antrocknen, bevor man überhaupt mit dem Nacharbeiten fertig ist.

Der Test beginnt

Also haben wir drei Methoden gegeneinander antreten lassen.

Wir wollten nicht einfach irgendein neues Gerät kaufen. Wir wollten wissen: Welche Methode hinterlässt bei großen Fensterfronten tatsächlich das beste Ergebnis?

Klassische Fensterreinigung
Methode 01

Abzieher + Tuch: Die klassische Variante

Funktioniert gut – vor allem bei kleineren Fenstern. Bei großen Flächen bleibt allerdings viel Handarbeit.

Teleskopstange
Methode 02

Teleskopstange: Mehr Reichweite, aber immer noch Handarbeit

Keine Leiter nötig. Die komplette Fläche muss aber weiterhin selbst bearbeitet werden, und das kostet Zeit.

Fensterputzroboter an großer Scheibe
Methode 03

Fensterputzroboter: Die Idee klang zunächst fast zu gut

Ein Gerät, das die Scheibe selbstständig reinigt? Genau das wollten wir ausprobieren und haben uns unterschiedliche Modelle bestellt.

Fensterputzroboter im Vergleich

Wenn wir schon auf eine elektronische Lösung setzen, wollten wir natürlich wissen, ob die verschiedenen Modelle ihr Versprechen auch halten. Deshalb haben wir mehrere Geräte ausprobiert und vor allem auf vier Dinge geachtet.

  • Kanten & EckenKommt das Gerät wirklich bis zum Rahmen?
  • ReinigungsqualitätWie sauber wird die Scheibe?
  • WasseraufnahmeBleiben Streifen oder Rückstände zurück?
  • EigenaufwandWie viel muss man selbst noch machen?
Mehrere getestete Fensterputzroboter

Dann wurde es interessant: Welcher Roboter macht wirklich sauber?

Wir haben verschiedene Modelle ausprobiert – und dabei schnell zwei Probleme festgestellt.

Bei den runden Robotern blieben Ecken und die Bereiche direkt am Rahmen teilweise unerreicht. Gerade bei großen Fensterfronten fällt das schnell auf.

Bei einigen günstigeren Modellen war dafür das Gegenteil das Problem: Wasser und Schmutz wurden eher verteilt als sauber aufgenommen. Zurück blieben sichtbare Schlieren.

Damit waren für uns schon einige Modelle aus dem Rennen. Ein Modell blieb bei unserem Test besonders interessant: der Evomaid S3. Aber bevor wir ihn als Favoriten bezeichnen, wollten wir es genauer wissen.

Evomaid S3 an großer Fensterfront

Evomaid S3

Und plötzlich war klar, welcher Roboter bei uns vorne liegt.

Am Ende hat uns der Evomaid S3 im Test am meisten überzeugt.

  • Eckige BauformKommt bündig bis an Rahmen und Kanten.
  • Gleichmäßiger AnpressdruckSorgt für gleichmäßigen Kontakt zur Scheibe.
  • Für große FlächenBis zu 4,5 × 2 Meter pro Fensterelement.

Der größte Unterschied? Wir mussten nichts mehr tun.

Ansetzen. Starten. Arbeiten lassen.

Statt selbst stundenlang vor der Fensterfront zu stehen, konnten wir den S3 einfach seine Arbeit machen lassen.

Würden wir unsere Fenster heute noch von Hand putzen?

Für ein kleines Badezimmerfenster würden wir wahrscheinlich weiterhin zum Abzieher greifen.

Für große, hohe Fensterfronten sieht das anders aus.

Denn genau dort wird aus einer kleinen Haushaltsaufgabe schnell ein Projekt, das man immer wieder vor sich herschiebt.

Und genau dafür hat uns der Evomaid S3 im Test überzeugt.

Entspannt vor sauberer Fensterfront
Evomaid S3 genauer ansehen
60 Tage risikofrei testen