Große Flächen verzeihen keine Streifen
Bei einem kleinen Fenster fällt eine Schliere kaum auf. Auf einer drei Meter breiten Glasfront sieht man sie sofort, besonders bei Sonnenschein.
Diese Fenster waren einer der Gründe, warum wir uns überhaupt für das Haus entschieden haben. Bodentiefe Glasfronten, unglaublich viel Licht und morgens dieser Blick nach draußen – genau dieser Wow-Effekt, den man sich beim Hausbau wünscht.
Bis man sie zum ersten Mal komplett putzen muss.
Erst beim ersten Putzen haben wir gemerkt, wie viel Aufwand hinter einer großen Fensterfront steckt. Einige Dinge hätten wir gerne gewusst, bevor wir uns für solche Fenster entschieden haben.
Aber die Fenster waren nun einmal da. Also haben wir uns gefragt: Wie bekommt man große Fensterfronten eigentlich am einfachsten sauber?
Dafür haben wir drei verschiedene Lösungen ausprobiert – von der klassischen Handarbeit bis hin zu elektronischen Helfern.
Bei einem kleinen Fenster fällt eine Schliere kaum auf. Auf einer drei Meter breiten Glasfront sieht man sie sofort, besonders bei Sonnenschein.
Eine Scheibe reinigen, abziehen, nachwischen. Dann die nächste. Und die nächste. Aus einer kleinen Aufgabe wird schnell ein halber Nachmittag.
Ecken, Rahmen und Übergänge zwischen mehreren Fensterelementen sind genau die Stellen, die beim Putzen gerne übrig bleiben.
Teleskopstange oder Leiter? Beides funktioniert. Beides macht das Putzen aber deutlich aufwendiger.
Bei großen Flächen kann das Wasser antrocknen, bevor man überhaupt mit dem Nacharbeiten fertig ist.
Nicht weil man keine sauberen Fenster möchte, sondern weil man weiß, was für ein Aufwand dahintersteckt.
Gerade weil so viel Licht durch die Fenster kommt, fallen Schmutz, Wasserflecken und Streifen irgendwann umso stärker auf.
Große Fenster waren für uns ein echtes Highlight. Aber genau die Fläche, die für Licht und Aussicht sorgt, wird irgendwann zur größten Putzaufgabe.
Je schöner die Fenster, desto mehr fällt auf, wenn sie nicht sauber sind.
Wir wollten nicht einfach irgendein neues Gerät kaufen. Wir wollten wissen: Welche Methode hinterlässt bei großen Fensterfronten tatsächlich das beste Ergebnis?
Funktioniert gut – vor allem bei kleineren Fenstern. Bei großen Flächen bleibt allerdings viel Handarbeit.
Keine Leiter nötig. Die komplette Fläche muss aber weiterhin selbst bearbeitet werden, und das kostet Zeit.
Ein Gerät, das die Scheibe selbstständig reinigt? Genau das wollten wir ausprobieren und haben uns unterschiedliche Modelle bestellt.
Wenn wir schon auf eine elektronische Lösung setzen, wollten wir natürlich wissen, ob die verschiedenen Modelle ihr Versprechen auch halten. Deshalb haben wir mehrere Geräte ausprobiert und vor allem auf vier Dinge geachtet.
Wir haben verschiedene Modelle ausprobiert – und dabei schnell zwei Probleme festgestellt.
Bei den runden Robotern blieben Ecken und die Bereiche direkt am Rahmen teilweise unerreicht. Gerade bei großen Fensterfronten fällt das schnell auf.
Bei einigen günstigeren Modellen war dafür das Gegenteil das Problem: Wasser und Schmutz wurden eher verteilt als sauber aufgenommen. Zurück blieben sichtbare Schlieren.
Damit waren für uns schon einige Modelle aus dem Rennen. Ein Modell blieb bei unserem Test besonders interessant: der Evomaid S3. Aber bevor wir ihn als Favoriten bezeichnen, wollten wir es genauer wissen.
Statt nur Staub und Wasser wollten wir etwas testen, bei dem man das Ergebnis sofort sieht. Lippenstift.
Und der Lippenstift wurde auf der getesteten Fläche vollständig entfernt.
Evomaid S3
Am Ende hat uns der Evomaid S3 im Test am meisten überzeugt.
Statt selbst stundenlang vor der Fensterfront zu stehen, konnten wir den S3 einfach seine Arbeit machen lassen.
Für ein kleines Badezimmerfenster würden wir wahrscheinlich weiterhin zum Abzieher greifen.
Für große, hohe Fensterfronten sieht das anders aus.
Denn genau dort wird aus einer kleinen Haushaltsaufgabe schnell ein Projekt, das man immer wieder vor sich herschiebt.
Und genau dafür hat uns der Evomaid S3 im Test überzeugt.